Ursache und Wirkung - diese beiden Begriffe beschreiben treffend das Konzept von
Karma. Karma (wörtlich übersetzt: Tat oder Handlung) bedeutet, dass jede Handlung Folgen hat, die sowohl positive als auch negative Auswirkungen haben können. Jeder Mensch trägt sein eigenes Karma, das sein Leben beeinflusst. Gedanken, Emotionen und Entscheidungen aus der
Vergangenheit prägen sein
Schicksal. Dieses sollte man annehmen, denn nur so kann man die eigene Lebensaufgabe erfüllen. Die Taten eines Menschen zu Lebzeiten bestimmen zudem, wie sich sein Schicksal in zukünftigen Generationen oder Inkarnationen weiterentwickelt.
Das bedeutet jedoch nicht, dass Karma als Last oder unveränderlicher Zustand zu betrachten ist. Vielmehr dient es der persönlichen Weiterentwicklung und gibt die Möglichkeit, vergangene Fehler auszugleichen. Seinem Karma kann man nicht entkommen, es jedoch positiv beeinflussen.
Die Entstehung von Karma
Jeder Mensch sendet kontinuierlich Energien aus - durch Handlungen, Gedanken und Emotionen. Diese Energien kehren irgendwann zu uns zurück. Als
Karma bezeichnet man die Energien, die bisher noch nicht zu ihrem Ursprung zurückgefunden haben. Es gibt viele Ursachen, die Karma entstehen lassen: Gefühle wie Unsicherheit, Eifersucht oder Gier; Gedanken wie
Flüche, Versprechen oder Gebete; und bewusstes wie unbewusstes Handeln. Das Zusammenspiel all dieser Faktoren formt das individuelle Karma.
Gutes Karma & schlechtes Karma
Obwohl die Entstehung von
Karma komplex ist, lässt sich vereinfacht sagen: Positive Handlungen fördern positives Karma, negative Handlungen hinterlassen ungünstige Folgen. Dabei ist Karma neutral - es wird von jedem Menschen subjektiv bewertet. Selbstsüchtige Handlungen können das individuelle Karma negativ belasten, während selbstlose Taten, Respekt und Mitgefühl zu einem als positiv empfundenen Karma führen. Wer anderen mit Aufrichtigkeit begegnet und sich für das Wohl anderer einsetzt, wird sein Karma wahrscheinlich als unterstützend wahrnehmen.
Die Veränderung des Karmas
Es ist nicht möglich, ungünstiges
Karma vollständig "aufzulösen", aber es kann verändert werden. Eine positive Sichtweise auf vergangene Ereignisse kann bereits dazu beitragen, negative Einflüsse zu neutralisieren. Vergebung - sich selbst und anderen gegenüber - ist ein kraftvoller Weg, um das eigene Karma zu transformieren.
Karma und energetische Klärung
Menschen, die sich durch alte karmische Prägungen belastet fühlen, können spirituelle Unterstützung in Betracht ziehen, um innere Blockaden zu lösen. Solche Blockaden entstehen oft aus einer Disharmonie zwischen Geist, Seele und Körper. Wenn karmische Spannungen gelöst werden, können sich auch andere Belastungen auflösen, und der Mensch kann innere Ausgeglichenheit finden. Methoden wie das Rezitieren von Mantras oder Gebete können bei der Harmonisierung unterstützen.
Rückführungen in frühere Leben
Für Menschen, die tiefgreifende Herausforderungen in ihrem Leben nicht einordnen oder bewältigen können, bietet die Rückführung in frühere Leben die Möglichkeit, Ursachen zu erkunden. Die wohl bekannteste Methode ist die Arbeit in tiefer Entspannung oder Trance. Spirituell erfahrene Begleiter helfen ihren Klienten, Eindrücke und Wahrnehmungen aus früheren Inkarnationen zu entdecken und zu reflektieren. Rückführungen sollten jedoch nur von innerlich stabilen und gefestigten Personen durchgeführt werden.
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